On View

aktuelle Ausstellungen

WELTEN & THE BIG SCALE
kuratiert von Zuzanna Skiba
FRANZISKA KLOTZ | LUCY TEASDALE | INA BIERSTEDT | MAJA ROHWETTER IRMGARD MERTENS | ZUZANNA SKIBA 
& historische Position : GERTRUDE KÖHLER, 1920 – 2014

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 13. Oktober von 18 – 22 Uhr
Begrüßung : Sabine Herrmann, Ute Gräfin von Hardenberg
Einführung : Dr. Almut Hüfler

Verein der Berliner Künstlerinnen 1867@HKM
Heidestraße 54 | Eingang : Hh rechts, 3.OG
10557 Berlin | www.vdbk1867.de
Samstag und Sonntag von 15 – 20 Uhr

„Vieles auf der Erde ist uns verborgen, aber das geheimnisvolle Bewußtsein der lebendigen Bande mit einer anderen Welt ist uns verliehen, denn unsere Gedanken und Gefühle auf Erden wurzeln auf anderen Welten. Darum behaupten auch die Philosophen, daß man das Wesen der Dinge auf Erden nicht erkennen könne.“  
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij, 1821 – 1881

Die Ausstellung versammelt malerische und bildhauerische Positionen, die in unterschiedlichen Dimensionen, im Ausschnitt oder im Gesamt des Eindrucks mit diesem unserem Gegenüber der Welt, der Landschaft umgehen. Die Künstlerinnen bedenken auf ganz unterschiedliche Weise, in unterschiedlichen Medien die Landschaft, ihr Geheimnis, ihre vielfältigen An- und Aussichten. Zu diesen Landschaften gehört Sichtbares wie Unsichtbares, das man im Geiste hinzufügt. Landschaft zu erblicken, ist eine schöpferische Tat. Um sie zu schauen, muss gefiltert, ausgeklammert, integrierend zusammengesehen, hineingesehen, umher gesehen werden. Und es ist gerade dieser produktive, kompositorische Aspekt, die im sehenden Entstehenlassen einer Landschaft die Natur selbst zur Darstellung der Landschaft bringt. Diese Welt als Landschaft, die sich schafft, sich in der Konzentration auf Details oder in der Weite des Blicks formt, ist heute so aktuell wie je und ebenso herausfordernd. Die Künstlerinnen der Ausstellung lassen sich ein auf die komplexen Schichten, die den auf den ersten Blick so selbstverständlichen Begriff Landschaft ausmachen, und sie versetzen gerade dadurch Begriff und Bild in Schwingung.

KURATORENFÜHRUNG
Sonntag, 16. Oktober um 16 – 20 Uhr

„Der Maßstab in der künstlerischen Arbeit“
mit Zuzanna Skiba, Lucy Teasdale, Gertrude Köhler, 
als historische Position: durch Ute Gräfin v. Hardenberg 

FINISSAGE & FILM & GESPRÄCH :
Samstag, 19. November von 15 – 22 Uhr
19 Uhr Film von Dana Kavelina, Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds
„there are no monuments to monuments,“ 2021, 35 min, OmeU, 
anschließend offenes Gespräch mit Ina Bierstedt und Dana Kavelina

constellar

Susanne Britz | Maja Rohwetter

Axel Obiger, Brunnenstr. 29, 10119 Berlin

Eröffnung am Freitag, den 19. August 2022, ab 18 Uhr

20. August 2022 – 17. September 2022

Die Auseinandersetzung mit einer von Material überformten Gegenwart ist bei Susanne Britz und Maja Rohwetter Ausgangspunkt für eine prozesshafte Untersuchung, welche die permanente Transformation zwischen analogen und digitalen, zweidimensionalen und dreidimensionalen, gegenständlichen wie abstrakten Bildwelten in den Blick nimmt.

Susanne Britz überführt, ausgehend von einem performativen Konzept der Zeichnung, gerüsthafte Installationen von Alltagsgegenständen in Fotografien. Diese werden zur Folie für digitale Überzeichnungen, die anschließend als Pigmentdrucke ausgeplottet und installativ präsentiert werden. Ihre formelhafte Bildsprache verbindet heterogene Medien und Gegenstände unterschiedlichster Herkunft zu surrealen, häufig bühnenhaft anmutenden Raumcollagen, die als fragile und ergebnisoffene Versuchsanordnungen interpretierbar sind.

Auch für Maja Rohwetter ist die Collage zentrales Bauprinzip ihrer malerischen Bildwelten. Hierbei überlagern sich verschiedene Medien und Entstehungszustände und das Bildmaterial durchläuft einen Medientransfer zwischen malerischem Fundstück, Fotografie, 3D-Modell und Print. Illusion wird zeitgleich behauptet und negiert, indem Entstehung sichtbar und gleichzeitig infrage gestellt wird. Ihre kosmischen Komposition wirken instabil und energiegeladen. Bildelemente erscheinen eher wie Zustandsformen denn als feste Bildgefüge.

Durch das Zusammenfügen und Kontrastieren verschiedener Darstellungs- als auch Bedeutungsebenen wird das Verhältnis zwischen Malerei, Installation und Zeichnung als freiem Gestus und einer Form von Weltaneignung neu ausgelotet.

Susanne Britz studierte Bildende Kunst, Philosophie und Chemie von 1995 bis 2002 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einem anschließenden Vertiefungsstudium für Fotografie. Sie erhielt zahlreiche Stipendien für ihre medienübergreifende Arbeit (u.a. Künstlerhaus Schloss Balmoral, Schloss Wiepersdorf, Künstlerdorf Schöppingen) und bedeutende Auszeichnungen (z.B. Kunstpreis junger westen, Losito Kunstpreis). Susanne Britz lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin.

Maja Rohwetter studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und am Royal College of Fine Arts, Stockholm. Neben ihrer Malerei unterrichtet sie Mediendesign und Medientheorie und war guest lecturer u. a. An der  HS Wismar und der Arctic University Tromsö. Ihre künstlerische Forschung an einem Bildbegriff, der Seherfahrungen in Virtualität und Realität gleichermaßen einschließt, konnte sie zuletzt mit einer Förderung des Bundesministeriums für Kultur und Medien vertiefen. Sie lebt seit 1995 in Berlin und ist seit 2011 Mitbetreiberin von Axel Obiger.

MARKER 

Maja Rohwetter


Ausstellungseröffnung Donnerstag, 19.05.2022, 18:00 Uhr
Ausstellung 20. Mai – 25. Juni 2022
Öffnungszeiten: Mi – Sa, 14 –18 Uhr
B-Part Exhibition
B-Part Am Gleisdreieck 
Luckenwalder Str. 6b
10963 Berlin

www.bpart.berlin / @bpart_berlin
www.loop-raum.de / @loopraum
Foto: Andreas Schimanski 2022

Special:  App-Release > appARition / contingencies.
AR-experience © Maja Rohwetter 2022

Die Pre-release zur Finissage von „Die Obiger Galaxis“


Freitag, den 29. April 2022, 19 – 23 Uhr

Die Augmented Reality-Experience “contingencies” der Künstlerin Maja Rohwetter thematisiert die Interferenz von Realität und Virtualität als eine Grundfrage der Malerei.

Virtuelle Übersetzungen von Malereifragmenten interagieren mit der ortsspezifischen Umgebung der Nutzer*innen und schaffen so individuelle Bild- und Soundcollagen. 

In ihrer Arbeit untersucht Maja Rohwetter eine zeitgenössische visuelle Sprache zwischen analog und digital, real und virtuell. Vor dem Refenrenzfeld von digitalen Technologien und Malerei reflektiert sie die Flüchtigkeit und Konstruiertheit unseres Konzepts von Realität. 

Nutzer*innen können interaktiv und partizipativ in skalierbaren Dimensionen mit Kompositionen experimentieren, die sich über die App als Screenshot speichern lassen. 

Konzept und 3D-Animationen: Maja Rohwetter
Ton: Tuomo Väänänen
AppEntwicklung: Artvisity, Aachen

BY EAR


Exhibition: April 14, 2022 – May 7, 2022

Work by: Alke Brinkmann I Thilo Droste I Juliane Duda I Nathalie Grenzhaeuser I Harriet Gross I Gabriele Kuenne I Matthias Moravek I Enrico Niemann I Maja Rohwetter

Concepts by: Johanna Braun, Vanessa Chow, Vita eruhimovitz, Jacob Feige, Laura Greengold, Kirstin Lamb, Michael Neimitz, Liz Nurenberg, Kari Reardon, Jackie Rines  & Chris Ulivo

Tiger Strikes Asteroid, Los Angeles 1206 Maple Ave #523, Los Angeles, CA 

Lets have a ball!

28.04. – 26.05.2022
Camaro Haus
Potsdamer Straße 98 A, 10785 Berlin


Von Dienstag bis Freitag 13h-17h, Donnerstag bis 20h
www.camaro-stiftung.de
info@camaro-stiftung.de

Künstlerinnen des VdBK 1867 fotografiert von der New Yorker Fotografin Galya Feiermann
Eine Zusammenstellung von Fotografien in der Postkarten Sonder-Edition „Let’shave a ball!“ von 2022 ist erhältlich.

BEHIND THE SCENES

Interview mit Miriam Bers
Interview #2: Maja Rohwetter

/
https://www.axelobiger.net/

error: Content is protected !!